Geographie
Degeographie-2r Iran grenzt an sieben Staaten: im Westen und Nordwesten an den Irak (Grenzlinie 1609 Kilometer), die Türkei (511 Kilometer), Aserbaidschan (800 Kilometer) und Armenien (48 Kilometer), im Nordosten und Osten an Turkmenistan (1205 Kilometer) sowie im Osten und Südosten an Afghanistan (945 Kilometer) und Pakistan (978 Kilometer). Im Norden grenzt der Iran auf einer Länge von 756 Kilometer an das Kaspische Meer, den größten See der Erde. Im Süden und Südwesten hat das Land eine 2045 Kilometer lange Küste zum Golf von Oman und zum Persischen Golf, die voneinander durch die Straße von Hormuz getrennt sind. An dieser für die Erdölrouten wichtigen Meerenge bei Bandar Abbas, der Insel Qeschm, und der namensgebenden Insel Hormus, die im nördlichen Teil der Meerenge liegt, beträgt die Entfernung zur Arabischen Halbinsel (Oman und die Vereinigte Arabische Emirate) kaum 50 Kilometer.

Der nördlichste Punkt des Iran liegt auf 39° 47′ nördlicher Breite und befindet sich in etwa auf dem gleichen Breitengrad wie Palma de Mallorca (Spanien).

Der Iran ist ein Gebirgsland. Das Klima ist dadurch meist weniger heiß, als von der geografischen Breite her zu erwarten ist. Geologisch wird das Land durch mehrere fast parallele, nach Südosten streichende Gebirgsketten gegliedert, die im Zagros- und Kuhrud-Gebirge mehrmals über 4.000 m erreichen. Östlich dieser von fruchtbaren Tälern und Hochebenen durchzogenen Gebirge liegen die großen Wüsten Dascht-e-Kawir und Dascht-e-Lut, nahe der Landesmitte auch ausgedehnte Salzpfannen. Aufgrund der geologischen Gegebenheiten treten im Iran häufig Erdbeben auf. Die Situation ist vergleichbar mit der Bebenhäufigkeit in der Türkei und an der US-Westküste, wo die sich langsam verschiebenden Erdplatten ebenfalls merklichen Druck in der oberen Erdkruste bewirken.

geographie-1Der höchste Berg im Iran ist der 5671 m hohe Damavand (pers. Damāvand, dt. auch Demawend) im Elburs-Gebirge auf 35,9° nördlicher Breite. Er ist ein erloschener, gletscherbedeckter Vulkan nordöstlich der Hauptstadt Teheran, von deren nördlichen Vororten aus er bereits erkennbar ist. Zum nur 60 Kilometer entfernten Kaspischen Meer hat er fast 6000 m Höhenunterschied, ein Anstieg, der nicht einmal in den chilenischen Anden zu finden ist.

Klima
Das Klima im Iran ist sehr vielfältig. Es überwiegen aride Klimaverhältnisse, doch treten regional – insbesondere im Norden (Kaspisches Meer) und an einigen Gebirgswänden – jährliche Niederschläge bis über 2.000 mm auf. Am trockensten sind die Salzseen im Landesinnern, während es in den Küstengebieten an den südlichen Küsten nachts auch zur Bildung von Nebel kommen kann.
Die Wälder sind zumeist übernutzt, zwischen Elburs-Gebirge und Kaspischem Meer finden sich aber großflächige Urwälder der Buche (fagus orientalis), die sich in dieser Ausdehnung nur im äußersten Osten des Buchenareals erhalten haben. Diese sommergrünen, an Baumarten besonders reichen Laubmischwälder, die durch eine Vielzahl von nur hier vorkommenden, sogenannten endemischen Baumspezies (z. B. Parrotia caspica) gekennzeichnet sind, werden biogeographisch als „Hyrcanische Wälder“ (~ Kaspische Wälder) bezeichnet. Besondere Bedeutung erlangen die Hyrcanischen Wälder als vielfach unterschätzter „Hot Spot“ im Rahmen des CBD-Prozesses (Convention of Biological Diversity). Im Rahmen des sog. Parrotia-Projektes (2001) des Iran, des deutschen Bundesamtes für Naturschutz und der Michael-Succow-Stiftung sollen die Hyrcanischen Wälder als Weltnaturerbe der Unesco anerkannt und nach einem Konzept zum Schutz und zur Nutzung der Kaspischen Wälder nachhaltig geschützt werden.

Tierwelt
Die Tierwelt im Iran ist sehr vielfältig und spiegelt die verschiedenen Vegetationszonen des Landes wider. Zur Großtierfauna zählen Steppen- und Halbwüstenbewohner wie Gazellen und Halbesel ebenso wie Wildschafe und Wildziegen, aber auch Stachelschweine als typische Gebirgstiere. In den Wäldern des Landes kommen Rothirsche vor. Einige Braunbären, Hyänen, Geparden und Leoparden halten sich noch in entlegenen Gegenden, Tiger und Löwen wurden im Iran dagegen ausgerottet. Der Iran verfügt über mehrere Schutzgebiete, wie das Arasbaran-Schutzgebiet, das Touran-Schutzgebiet, den Golestan-Nationalpark und den Kawir-Nationalpark. Auf einer Insel im Urmiasee wurde eine Population des Mesopotamischen Damhirschs angesiedelt, der in freier Wildbahn ausgestorben war.

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